In Karlsruhe blättert die Ausstellung „Wissen in Bildern“ in Bildersammlungen
Von den ersten Bildern, die von der Marke Liebig verbreitet wurden, bis hin zu den Panini-Stickerkarten erzählt die Badische Landesbibliothek eine volkstümliche Tradition, in der sich die kleine und die große Geschichte widerspiegeln.

Die in London ansässige Firma Liebig vermarktete nicht nur die von dem gleichnamigen deutschen Chemiker entwickelte Brühe aus Fleischextrakt. Im Jahr 1872 entwickelte sie auch die ersten Bilder, die man zu Hause in Alben sammeln konnte. Diese kleinen, 7 x 11 cm großen Bildbände mit leuchtenden Farben und traditionellen Motiven wurden im Laufe der Zeit auch für Alpinsportarten, neue Industriezweige oder den Bau von Flugzeugen und Schiffen geöffnet.
Bis 1940 waren 1.871 Serien in zwölf Sprachen und 15 europäischen Ländern veröffentlicht worden. Natürlich wurden auf diesen Karten systematisch der Topf und die Beschriftung von Liebig übernommen.
Dieser Erfolg wurde schnell kopiert, nicht nur zu Werbezwecken. Davon zeugt die Ausstellung „Wissen in Bildern - die bunte Welt der Sammelalben“, die bis zum 27. September in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe zu sehen ist.
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Als Pionier hat die Liebig-Gesellschaft 1.871 Serien in zwölf Sprachen veröffentlicht. DR