Die Neugestaltung des Tabakvertriebs weckt neue Hoffnung bei Grenzhändlern
33 französische Abgeordnete haben eine Resolution verabschiedet, die darauf abzielt, die Menge an Tabak und die Lieferquoten in den europäischen Ländern zu kontrollieren. Dieser Mechanismus könnte die Staatskassen füllen und den Parallelmarkt an den Grenzen eindämmen. Der Text wird bald in der Nationalversammlung diskutiert, und die Tabakhändler in Moselle begrüßen die Initiative.

Würden die Luxemburger die gesamte Menge an Tabak konsumieren, die von den Herstellern geliefert wird, würden sie jährlich 3 Milliarden Zigaretten rauchen. Tatsächlich sind es aber nur 600 Millionen pro Jahr. Dieser enorme Unterschied ist natürlich auf die Preise im Großherzogtum zurückzuführen: Eine Standardpackung kostet dort 6 Euro, während sie in Frankreich etwa 13 Euro und in Deutschland 8,50 Euro kostet. Um dem grenzüberschreitenden Einkauf entgegenzuwirken und die daraus resultierenden Steuerausfälle zu kompensieren, haben 33 französische Abgeordnete die Resolution von Frédéric Valletoux (Horizons-Abgeordneter und ehemaliger Gesundheitsminister) unterzeichnet. Sie schlägt vor, die verfügbare Tabakmenge pro Land zu kontrollieren und Lieferquoten festzulegen.
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